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14.06.07 | Verein | handball-world.com

Thomas Schneider im Gespräch mit Handball-world.com

Der Traditionsverein Empor Rostock geht derzeit durch schwere Zeiten. Erst im zweiten Anlauf erlangte der Club die Lizenz für ein weiteres Jahr in der zweiten Liga Nord. In den vergangenen Jahren musste Rostock 2003 den Abstieg in die Regionalliga verkraften, erst 2005 gelang der Wiederaufstieg. Empor musste auch im wirtschaftlichen Bereich Rückschläge verkraften. In den letzten sechs Jahren war Thomas Schneider Vorsitzender beim Empor. Nun verlässt Schneider am 30. Juni seinen Posten. Im Gespräch mit Bernd-Dieter Herold zieht Schneider ein Fazit.

Thomas Schneider verlässt am 30. Juni nach sechs Jahren den Vorsitzenden-Sessel des Traditionsvereins HC Empor Rostock. So richtig es sich darin bequem machen konnte er nie, zu groß waren beim Nord-Zweitligisten während seiner Amtszeit die Probleme. "Ich bin ausgelaugt, brauche eine schöpferische Pause", gibt Schneider als Grund für sein Ausscheiden an. Dem Handball bleibt er als Gesellschafter der Empor Rostock Handball GmbH treu. "Einmal Empor, immer Empor", sagt der 48- Jährige.



Was veranlasste Sie, sich im März 2001 an die Spitze des HCE zu stellen?

Thomas Schneider:
Der Verein, zu dieser Zeit war ich im Aufsichtsrat, befand sich sportlich und wirtschaftlich in einer schwierigen Situation. Es musste sich einfach etwas ändern, um den Leistungshandball in Rostock zu erhalten. Auf Wunsch des Aufsichtsrates habe ich mich an die Spitze gestellt und mir an die Seite Vorstandsmitglieder geholt, mit denen ich die Karre aus dem Dreck holen wollte.

Wie beschmiert war denn die Marke Empor?

Thomas Schneider:
Welche Aufgabe wir übernommen hatten, wurde uns erst so richtig Ende 2001 bewusst. Da lagen die Zahlen einer ersten Bestandsaufnahme mit erschreckendem Ergebnis vor. Der Verein befand sich in einer gefährlichen, mehr als schwierigen Situation. Die hätte zu einem sofortigen Aus führen können. Auch strukturell entsprach der HCE nicht den Leistungsansprüchen.

Das Aus konnte aber verhindert werden!

Thomas Schneider:
Zum Glück. Erste Aufgabe war die Verordnung eines absoluten Sparkurses, Gespräche mit den Gläubigern. Ohne deren Mitgehen des eingeleiteten Konsolidierungsprogramms und der Unterstützung der Sponsoren würde es den HC Empor heute nicht mehr geben. Ein notwendiger Schritt war auch die Ausgliederung des Frauenhandballs sowie die Schaffung klarer Strukturen von Aufsichtsrat über den Vorstand bis hin zum Ältestenrat.

Welches waren die schwärzesten und positivsten Seiten der Amtszeit?

Thomas Schneider:
Zu den negativen Aspekten zählt natürlich die Überprüfung und damit verbundene Nachzahlung von 200.000 Euro an die Landesversicherungsanstalt. Um Geld zu sparen, unternimmt man manchmal Gradwanderungen. Die können so und so ausgelegt werden. In diesem Fall gegen uns. Positiv war der Zusammenhalt von Vorstand, Trainer, Mannschaft und Sponsoren nach dem verpassten Wiederaufstieg in der Regionalliga. Ein Ruck ging durch alle Reihen. Wir schafften es gemeinsam ein zweites Jahr in der 3. Liga zu überstehen. Der Aufstieg war dann ein Erfolgserlebnis, der, wie der 9. Platz bewies, noch mehr zusammenschweißte.

Handballer sind Teamplayer - auch die leitenden Männer außerhalb des Parketts?

Thomas Schneider:
Das kann ich nur unterstreichen. Es geht nur miteinander. Da möchte ich mich  bei meinen Mitstreitern bedanken. Alle sind mit Herzblut am Ball. Wir verfolgen, ohne das jeweils zuviel Macht sich in einer Hand konzentriert, ein gemeinsames Ziel: der gute Ruf des HC Empor Rostock soll sich in und außerhalb Mecklenburg/Vorpommerns und in Skandinavien weiter festigen.

Trotzdem sah es so aus, dass die Lizenzverweigerung in der ersten Instanz für einen Fortbestand der weißen Weste nicht gerade zuträglich war?

Thomas Schneider:
Dass wir aufgrund der Altschulden mit einer Beauflagung rechnen mussten, war unstrittig. Die Bilanzerteilung im zweiten Anlauf beweist, dass die HBL das vorgelegte Konsolidierungsprogramm sowie die Liquiditätsplanung mitträgt. 2010 wollen wir schuldenfrei sein.

Der Stein vom Herzen ist also gefallen. Wie sieht die sportliche Zukunft des Vereins aus?


Thomas Schneider:
Der eigene Nachwuchs wird immer eine wesentliche Rolle spielen. Für 2007/2008 haben allein vier Spieler Verträge erhalten. Von oben bis unten wird eine gemeinsame Sprache hinsichtlich des Spielsystems gesprochen. In Maik Handschke besitzen wir einen Coach, dem viel an der Entwicklung junger Leute liegt. Sicherlich gibt es hier Parallelen zum FC Hansa, wo Pagelsdorf auch auf Eigengewächse setzt. Gewappnet müssen wir für die eingleisige zweite Liga sein. Deshalb gilt die Devise, im ersten Tabellendrittel mitzuspielen. Das kann natürlich nur mit punktuellen Verstärkungen von außen geschehen.

Höhere Ziele können auch zusätzliche Ausgaben bedeuten. Wie soll das unter dem Aspekt des Schuldenabbaus passieren?

Thomas Schneider:
Das vorweg: Der HC Empor erwirtschaftet ein Plus. Nicht umsonst können wir die Altschulden bedienen, sie künftig gen Null fahren. Mit einem neuen Marketingkonzept sollen die Aufgaben angegangen, noch mehr Sponsoren für den Verein gewonnen werden. Die Marke Empor zu verkaufen, in der sich Fans, Sponsoren, Aktive und alle Verantwortlichen in Familie fühlen, haben wir uns auf die Fahnen geschrieben. Ich bin sicher, dass unter Kontrolle und Mitwirkung des Aufsichtsrates der neue Vorstand den eingeschlagenen Weg weitergehen wird, damit aus dem Licht im Tunnel spätestens 2010 eine klare Sicht wird.


Mit Thomas Schneider sprach Bernd-Dieter Herold.

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Stand: 29.05.2007 [©]

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